13 Dezember 2005

Das ist mir neu

Im Grunde bin ich mir meines Tuns relativ unsicher, jedenfalls meistens. Ich hinterfrage mich schnell und dazu bedarfs keine großen Anlässe. Die letzten Jahre wurde ich als Leiter der JF-Darmstadt (stark) kritisiert, aber auch gelobt. Naja, man kann es eben nie allen rechtmachen. Klar. Dennoch gab mir diese latente Kritik eine Sicherheit, vermutlich eine "falsche Sicherheit".
Jetzt, wo mein "Hauptkritiker" nicht mehr in der Gemeinde ist und wo ich keinerlei (ernstzunehmende, maximal nur noch falsche, nervige) Kritik bekomme, verunsichert mich die ausbleibende Kritik.
Von den Gothicleuten werde ich (bis auf die Odin-anhänglichen Haßbrüder ;-)) gelobt, ich krieg Dankeschöns von allen Seiten und das überhaupt nicht gewöhnt. Das ist mir völlig neu und verunsichert mich, so komisch das klingt. Ich denke mir insgeheim "irgendwo muß doch da ein Haken sein", aber ich finde keinen. Ich habe Angst, abzuheben, dennoch kann ich mir das nicht vorstellen, weil ich genügend Freunde und Bekannte habe, die mich schnell wieder runterholen würden. Debora, eine aus dem Chat, meinte, daß Gott mir die Gabe gegeben hat, Menschen zu begeistern und daß ich das doch einfach mal genießen soll. Ist es so einfach? Hm, das wäre zumindest typisch Gott :)
sofx

1 Comments:

At 11:24, Blogger Eggifreak said...

Keine Sorge Uli irgendeine Kritik kommt schon irgendwann. Sei froh, dass du damit nich auch noch kämpfen mußt.
Vielleicht will Gott es so das du damit geschont wirst. Momentan zumindest. Warum sollst du momentan auch Kritik bekommen??
Du bist in keiner Position wo man dich kritisieren kann (zumindest offiziell.)

 

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